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Reise-Blog Afrika

Uganda - Die Tierwelt des Queen-Elizabeth Nationalparks

Unsere Afrika-Expertin Lisa war fünf Wochen für Sie in Uganda unterwegs. Lesen Sie im zweiten Teil ihrer spannenden Reisebericht-Serie, was Lisa mit den vielen unterschiedlichen Tieren des Queen-Elizabeth Nationalparks erlebt hat.

Ankunft im Camp

Nach meinem Abenteuer beim„Gorilla-Trekking“, über das ich in meinem vorhergehenden Blogbeitrag berichte, geht es für mich heute weiter in den Queen-Elizabeth Nationalpark. Dort lasse ich mich in meinem Camp erst mal nieder und entspanne mich. Die Nacht ist angenehm ruhig und ich schlafe wirklich ausgezeichnet – zumindest bis ich um 05:00 Uhr von dem lauten Gezwitscher der verschiedensten Vögel und dem Grunzen der Nilpferde am nahe gelegenen See geweckt werde. Es ist ein wirklich schönes Gefühl, durch die Klänge von Mutter Natur geweckt zu werden. Zum Frühstücken ist es jetzt noch zu früh, deshalb gibt es nur einen wohltuenden African Tea, bevor ich mich auf den Weg zu der morgendlichen Tierbeobachtung mache.

Lisas Ankunft im Nationalpark

Von Hyänen, Antilopen und Büffeln

Direkt zu Beginn unserer Pirschfahrt haben wir jede Menge Glück: Wir können tatsächlich eine Hyäne sehen, die gerade genüsslich ein Antilopenbaby verspeist. Das Tier ist zwar anfangs etwas scheu, doch mein Guide John weiß mit ihr umzugehen und fährt so langsam heran, dass wir das Schauspiel schlussendlich aus nächster Nähe miterleben können. Um uns herum befinden sich überall nicht nur Büffel, sondern auch Antilopen, die meisten davon sogenannte Uganda Korbs, die man nur in diesem wunderschönen Land finden kann.

Bild: Hyäne

Die bunte Vogelwelt

Wir fahren mit unserem Jeep durch die riesigen Weiten der Savanne und bekommen jede Menge außergewöhnliche und sehr bunte Vögel, die sich gerade sonnen, zu sehen. Das Land ist berühmt für die unglaublich große Vogelvielfalt und so lässt John es sich nicht nehmen, mir einige besondere Exemplare zu zeigen. Anhand seines Fachbuchs vergleichen wir die Exemplare im Nationalpark mit den Bildern, um sie auf diese Weise genau zu identifizieren. Eigentlich gilt mein Interesse eher den größeren Tieren, doch umso mehr John mir von der faszinierenden Vogelwelt erzählt, desto interessanter werden die ziemlich flinken Tiere für mich.

Vogel im Nationalpark

Der König der Tiere

Nach unserem kleinen Ausflug in die Ornithologie, kommt die große Überraschung: Zuerst sehen wir zwei große, männliche Löwen, die gemütlich im Gras liegen und danach entdecken wir zu meiner großen Freude auch noch einen kleinen Löwen hinter einem Busch. Es ist wirklich unglaublich, wie majestätisch und stolz diese Tiere sind. Jedes Mal aufs Neue beschert mir dieser Anblick Gänsehaut und der Atem bleibt mir weg. Nur einige hundert Meter weiter, sehen wir die dazugehörigen Löwenweibchen mit den Jungtieren. Durch das hohe Gras können wir sie nicht komplett sehen, da die erwachsenen Tiere schlafen. Die Kleinen hingegen tollen wild herum und spielen miteinander. John und ich haben jede Menge zu lachen, als die kleinen Löwen immer wieder von Busch zu Busch springen und sich jagen. Im August und September sieht man in Uganda wirklich viele Jungtiere, weshalb ich diese Jahreszeit zum Reisen absolut empfehlen kann. Neben den süßen Löwenkindern können wir auch Elefantenjunge, kleine Antilopen, Büffel- und Warzenschweinbabys sehen. Unglaublich wie sich der Kreislauf des Lebens dreht und sich die Wildnis Afrikas in einem unendlichen aber wunderschönen Rhythmus bewegt.

Löwe im Queen-Elizabeth Nationalpark

Ein Frühstück mitten im Busch

Auf dem Rückweg zu unserer Lodge macht John plötzlich halt und zeigt auf einen Busch. Zuerst bin ich etwas verwirrt, doch schnell wird mir klar, dass sich hier ein Tier verstecken muss. Dann, nach einigen Minuten sehe ich eine große Schlange, die sich langsam aus dem Busch schlängelt. Es ist eine Kobra, die bestimmt drei bis vier Meter misst. Ich bin fasziniert aber auch sehr vorsichtig, doch die schwarze Schlange lässt sich kaum von unserem Fahrzeug beeindrucken - bis ich mich bewege. Jetzt fühlt sie sich scheinbar doch in Ihrem Territorium bedroht. Von jetzt auf gleich stellt sich die Kobra auf, um uns zu signalisieren, dass ihr unsere Anwesenheit so gar nicht gefällt. John schmunzelt nur und teilt mir mit, dass es völlig harmlos sei, ich solle dieses seltene Schauspiel einfach genießen. Ich höre auf ihn und beobachte die Schlange noch eine Weile, bevor wir nach der spannenden Safari wieder zurück ins Camp fahren. Dort gibt es dann endlich ein leckeres Frühstück - und das mitten im Busch. Der Koch wartet bereits, denn mein Rührei wird ganz frisch zubereitet, während ich den wunderschönen Ausblick auf den Salzsee genießen kann. Immer in meiner Nähe: eine Antilope, die irgendwie neidisch auf mein Rührei ist. Dieses Frühstück werde ich nie wieder in meinem Leben vergessen!

Antilope in Uganda

Unsere Afrika Expertin Lisa Heintzkill übernimmt gerne die Planung einer individuellen Uganda Rundreise für Sie. Rufen Sie an unter 089 127 091 111 oder schreiben Sie eine Email an lisa(at)africa-royal-tours.de. Unsere Afrika Expertin freut sich schon auf Ihre Anfrage.

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