Afrika Luxusreisen Blog
Template blog.html

Reise-Blog Afrika

Reisebericht: Vivien in Namibia

Unsere Afrika-Expertin Vivien war für Sie in Namibia unterwegs. In diesem Bericht erfahren Sie, welche Abenteuer Vivien auf ihrer Reise erlebt hat und wie viele unterschiedliche Tiere ihr über den Weg gelaufen sind. Lesen Sie alles über die faszinierenden Details ihres Aufenthalts im aufregenden Namibia.

Ankunft in der Landeshauptstadt

Nach einem angenehmen Nachtflug komme ich am Morgen in Windhoek an. Die Sonne brennt schon beim Aussteigen aus dem Flieger. Meine Neugier wächst zusehends und meine Sehnsucht nach Afrika möchte endlich gestillt werden. Den ersten Reisetag gehe ich ruhig an und erkunde nach dem Hotel Check-In ganz gemütlich die charmante Landeshauptstadt. Mit ca. 320.000 Einwohnern ist Windhoek die größte Stadt Namibias und gilt in der Tat als überschaubar. Mein Rundgang beginnt an der Hauptverkehrs- und Einkaufsstraße Independence Avenue, die bis 1990 noch unter dem Namen Kaiserstraße bekannt war. Zahlreiche Geschäfte und Souvenirlädchen reihen sich hier aneinander. Weiter geht es hügelan Richtung Alte Feste, einer weißen zinnbewehrten Fassade, die heute ein Museum mit Ausstellungen über Schmuck und Kanonen beinhaltet. Etwas weiter erkenne ich schon das Wahrzeichen Windhoeks, die Christuskirche, aus Sandstein mit roten Ziegeln. Etwas oberhalb der Kirche sehe ich dann den Sitz des Parlaments, den Tintenpalast. In der Innenstadt, wo es geschäftiger zugeht, stelle ich fest, wie entspannt die Leute unterwegs sind und verfolge noch ein wenig das multikulturelle Treiben. Den Abend lasse ich dann bei einem kühlen Getränk in Joe`s Beerhouse ausklingen. Ich habe mir sagen lassen, dass dies ein absolutes „Muss“ sei.

Windhoek

Auf Erkundungstour im Nationalpark

Am folgenden Tag geht es dann weiter nördlich in den Etosha Park. Unterwegs erblicke ich viele Termitenhügel. Die Landschaft ist aufgrund der Regenzeit ausgesprochen grün. In den vergangenen Wochen hat es an einzelnen Tagen ein wenig Niederschlag gegeben, so der Driver-Guide, doch von Regen ist während der kommenden 11 Tage keine Spur. Im Nationalpark angekommen, geht es nach einer kleinen Pause direkt auf die erste Erkundungstour. Vorbei an kleinen Seen mit verschiedenen Vogelarten erblicke ich die ersten Wildtiere: Impalas, Springböcke und Kudus. Ganz gespannt beobachte ich die Tiere durch mein Fernglas. Und dann sehe ich plötzlich eine Zebraherde. Meine Lieblingstiere! Wahnsinn! Schnell noch ein Foto machen, bevor es weiter geht. Der Driver-Guide kennt sich bestens aus und weiß genau, welche Tiere zu welcher Tages- und Jahreszeit wo anzutreffen sind. Natürlich gehört immer eine Portion Glück dazu, denn genau kann man das nie sagen. Auf dem Weg zur Unterkunft überquert dann noch ganz lässig ein Nashorn den Weg. Unglaublich, denke ich. Das sind doch gerade einmal 300 Meter, die uns trennen.

Nashorn im Nationalpark in Namibia

Mission: Tierbeobachtung

Auch die nächsten beiden Tage widmen sich der Tierbeobachtung. Insgeheim hoffe ich, einen Löwen zu erspähen. Wer weiß, was der Tag noch mit sich bringt. Und schon erblicke ich zwei Giraffen. Wie aufrecht sie mit ihren langen Hälsen stolzieren! Hinter den Büschen kommt eine Antilope zum Vorschein. Und wieder Impalas und dann Elefanten. Wie schön! Ich bekomme gar nicht mit, dass es schon Spätnachmittag ist und es Zeit wird, zur Lodge zu fahren. So schnell vergingen die Stunden. Den Löwen habe ich zwar nicht zu Gesicht bekommen, doch habe ich später, an einem Wasserloch in der Nähe der Lodge, die Gelegenheit, Zeuge eines Elefantenfamilientreffs zu werden. Das muss ich unbedingt filmen. Welch einmaliges Erlebnis! Beim Anblick des Sonnenuntergangs bleibt mir fast das Herz stehen. Ich kann gar nicht in Worte fassen, welch unglaubliches Schauspiel sich mir hier gerade bietet.

Elefantentreff in Namibia

Zu Besuch bei den Ovambos

Die kommende Etappe der Reise führt mich weiter nördlich, ins Ovamboland. Ovambo ist ein Sammelbegriff für eine Anzahl von Volksgruppen, die im zentralen Norden Namibias und im Süden Angolas leben. Die meisten Ovambos leben noch heute als Bauern und ernähren sich von Feldarbeit und der Haltung von Rindern und Ziegen. Hier steht heute der Besuch eines traditionellen Dorfes auf dem Programm.

Ovambo Hütte in Namibia

Mit den Himbas im Kaokoland

Am kommenden Tag geht es ins Kaokoland. Dort bekomme ich einen Einblick in das Leben der Himbas. Es ist schwer zu glauben, dass diese ehrwürdigen Menschen immer noch wie vor Hunderten von Jahren leben. Glaube und Tradition sind fester Bestandteil des Lebens. Der „Kraal“ (kreisförmige Siedlung aus Dornenwall) besteht meist aus Lehm- und Kuhdunghütten. Lederschurz, Eisen- und Kupferschmuck sowie mit rotbrauner Erdpaste (Ocker) eingeriebene Körper sind typische Merkmale. Bei einer Souvenirausstellung ergattere ich eine kleine Holzgiraffe als Mitbringsel.

Das Leben der Himbas

Zwischenstopp bei den Wüstenelefanten

Die Weiterreise führt mich ins Damaraland. Unterwegs bekomme ich die älteste Wüstenpflanze der Welt, die Welwitschia Mirabilis, zu sehen. Unglaublich, dass diese Pflanze bis zu 1.000 Jahre alt werden kann, ein lebendes Fossil. Am späten Nachmittag unternehme ich einen Ausflug zu den Wüstenelefanten. Sie unterscheiden sich von den „normalen“ Elefantenarten ausschließlich durch ihr Verhalten, insbesondere dadurch, dass sie über extrem raues Gelände bis zu 70 km am Tag auf der Suche nach Nahrung zurücklegen.

Wüstenelefanten im Damaraland

Die „White Lady" und die Hereropüppchen

Twyfelfontein ist das Ziel des nächsten Tages. Namibias erstes Weltkulturerbe wurde nach seiner „zweifelhaften Quelle“ benannt und ist ein wahres Open-Air Museum. Auf Felssteinen und -platten haben Jäger aus damaligen Zeiten die Jagd und auch die Tiere verewigt. Es heißt, dass diese Gravierungen bis zu 6.000 Jahre alt sein können. Im Anschluss geht es ins Brandberg Massiv, wo es eine Wanderung zum berühmten Felsbild „White Lady“ gibt. Die Figur, welche nur noch schwer erkennbar ist, soll wahrscheinlich einen Krieger darstellen. Die weiße Dame ist nur eines von über 60.000 Felsmalereien. Weiter geht die Reise ins Erongogebirge. Unterwegs steht noch der Besuch eines Buschmann Museumsdorfs an. Hier werde ich in das Leben der Menschen eingeführt und darf beobachten, wie Werkzeuge und Schmuck hergestellt und Tierfallen angelegt werden. Wie beeindruckend, denke ich. Danach freue ich mich auf den Besuch eines Hereromarktes, wo ich mich gleich in die kleinen Hereropüppchen verliebe. Stolz werden mir diese von einer typischen Hererofrau gezeigt.

Hereropuppen

Swakopmund und Walvis Bay

Heute geht es an den atlantischen Ozean nach Swakopmund. Im idyllischen Städtchen angekommen, stelle ich schnell fest, dass einiges hier sehr deutsch ist. Bei der Stadterkundung sehe ich viele Gebäude aus der Kolonialzeit, wie einen Laden mit der Aufschrift Bäckerei/ Konditorei. Dann das „Alte Amtsgericht“ und ein paar Straßen weiter das Hohenzollernhaus, ein wahres Jugendstilhaus aus dem Jahr 1905, auf dessen Dach Atlas mit seiner Weltkugel posiert. Nach einem Strandpromenadenspaziergang entschließe ich mich, dem berühmten Café Anton einen Besuch abzustatten. Auch hier begegnen mir wieder deutsche Gäste und ich erfahre, dass dies ein beliebter Ferienort ist. Ich genieße den Blick auf den rotweiß-gestreiften Leuchtturm, das Wahrzeichen Swakopmunds. Am nächsten Tag geht es für eine Bootsfahrt nach Walvis Bay, dem bedeutendsten Seehafen Namibias. Mit dem Katamaran geht es raus auf die noch anfänglich raue See. Erste Flamingos und Pelikane kommen zum Vorschein. Beim Durchqueren der Bucht erblicke ich schon bald an den Sandbänken Robbenkolonien sowie verschiedene Vogelarten. Während der Skipper über die Geschichte des Hafens berichtet, springt plötzlich ein kleiner Delphin aus dem Wasser heraus. Wow! Wie einzigartig! Zu schade, dass ich meine Kamera gerade nicht zur Hand hatte. Am Nachmittag geht es dann weiter südlich in die Namib Wüste, der ältesten Wüste der Welt. Die Landschaft verändert sich zusehends. Hohe Sanddünen, weite Geröllebenen und raue Berge ziehen sich durch den Nationalpark.

Robben in Walvis Bay

Die wahrscheinlich höchste Düne der Welt : Big Daddy

Früh aufstehen heißt es am Folgetag! Noch vor Sonnenaufgang geht es nach Sossusvlei, um einige der höchsten Dünen der Welt bei einem einzigartigen Lichtspiel zu bewundern. Sobald die ersten Sonnenstrahlen auf die Dünen fallen, verändert sich das Sandmeer in eine Symphonie verschiedener Farben. Im Herzen der Dünen angekommen, stockt mir der Atem. Welch eine Schönheit! Und dann beginnt auch schon die Dünenwanderung. Puh, ganz schön anstrengend, aber der Ausblick lohnt sich. Dann sehe ich auch schon Big Daddy, mit 350 m wahrscheinlich die höchste Düne der Welt. Nach ca. 50 Minuten bin ich oben angekommen und erblicke das Dead Vlei im Tal. Der Abstieg geht recht schnell und in der Ton-Pfanne angekommen, ergibt sich mir ein weiterer spektakulärer Anblick. Die vielen abgestorbenen Akazienbäume haben eine beruhigende Wirkung. Ein tolles Fotomotiv, denke ich. Im Anschluss an dieses Spektakels mache ich noch einen Abstecher zum Sesriem Canyon. Es heißt, dass einmal sechs aneinander gebundene Riemen (ses riem) nötig gewesen waren, um mit Kübeln Wasser aus der 30 m tiefen Schlucht zu holen. Leider neigt sich meine Reise jetzt dem Ende zu. Wehmütig blicke ich zurück, weiß aber zugleich, dass dies mit Sicherheit nicht mein letzter Besuch hier gewesen ist. Es gibt noch so viel zu entdecken…

Dünenwanderung

Unsere Afrika Expertin Vivien Peiffer übernimmt gerne die Planung einer individuellen Namibia Reise für Sie. Rufen Sie an unter 089 127 091 103 oder schreiben Sie eine Email an vivien(at)africa-royal-tours.de  Unsere Afrika Expertin freut sich schon auf Ihre Anfrage.

Archiv


Unser 7-Sterne Qualitätssiegel

Wir reisen selbst!
Völlige Gestaltungsfreiheit
in der Reiseplanung
Alle Freiheiten, alle Zeit der Welt
während Ihrer Reise
Persönliche und
kompetente Beratung
Sicherheit des erfahrenen
Afrika-Spezialisten
Keine Gruppenreisen:
Sie bestimmen, mit wem Sie reisen
Höchste Qualitätsansprüche
an uns und unsere Partner

Africa Royal Tours GmbH
Geschäftsführer: Rüdiger Lutz

Adams-Lehmann-Straße 56
80797 München

Telefon: +49 (0) 89-127091-130
Telefax: +49 (0) 89-127091-198