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Reise-Blog Afrika

Etosha Nationalpark - „Großer weißer Ort“

Der Etosha Nationalpark im Norden von Namibia ist Teil der gewaltigen Etosha-Salzpfanne und bietet optimale Bedingungen für Tierbeobachtungen.

Die Etosha-Salzpfanne

Die Einzigartigkeit des Etosha Nationalparks ist die große Salzpfanne, welche etwa ein Viertel der Gesamtfläche des Nationalparks einnimmt. Die Salzpfanne ist mit 130 km Länge und 50 km Breite so groß, dass sie selbst aus dem Weltall sichtbar ist. Damit ist sie einmalig in Afrika. Etosha bedeutet übersetzt „Großer weißer Ort“ und beschreibt die Salz- und Kalkpfanne sehr treffend. In der Trockenzeit von November bis April lagert sich weißer Staub und Ton ab, dadurch entsteht eine staubtrockene Ebene in der Etosha-Pfanne. Geografisch gesehen hat sich die Etosha-Ebene als eine Senkung vor ca. 100 Millionen Jahren gebildet. Vor etwa 16.000 Jahren floss durch die Etosha-Pfanne ein Fluss und bildete zeitweise einen See. Durch tektonische Bewegungen der Erdplatten veränderte sich der Flusslauf und der See trocknete langsam aus. So blieb letztendlich eine riesige Salz- und Lehmfläche, die heutige Etosha-Pfanne zurück.

Etosha Salzpfanne

Der Etosha-Nationalpark

Der Etosha-Nationalpark ist der größte Nationalpark in Namibia und durch vier Eingangstore von Süden, Osten, Südwesten und Norden erreichbar. Der Park ist täglich von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang geöffnet. Der Nationalpark ist für Besucher sehr gut zugänglich. Gut befahrbare Wege, zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants, Tankstellen und Geschäfte bieten optimale Bedingungen für Besucher. Von Campingplätzen bis hin zu Luxus Camps gibt es eine Fülle an Unterkünften. Die drei Hauptcamps sind Okaukuejo, Halali, und Namutoni. Für Reisende mit gehobenen Ansprüchen gibt es weiter im Inneren des Parks die exklusiven Camps Dolomite und Onkoshi. Generell ist es empfehlenswert Unterkünfte frühzeitig zu buchen, da der Etosha-Nationalpark sehr beliebt ist.

Namibia - Zebras im Etosha Nationalpark

Tierwelt

Trotz der Hitze und großen Trockenfläche gibt es im Etosha-Nationalpark eine große Wildtierpopulation. Zu finden sind sowohl einige der häufigsten als auch einige der seltensten Tierarten Afrikas. Die Elefanten im Etosha-Nationalpark zählen zu den größten Afrikas, da sie im Boden der Salzpfanne spezielle Vitamine und Nähstoffe finden.  

Besonders erfolgreich ist der Schutz der vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörner im Park. Seit 1990 werden diese aktiv geschützt, sodass heute eine gesunde Population von etwa 300 Tieren im Park zu finden ist.

Vier der Big Five lassen sich in Etosha entdecken: Elefant, Spitzmaulnashorn, Löwe und Leopard. Nur der afrikanische Wasserbüffel hat seinen Lebensraum in anderen Teilen Afrikas.   Insbesondere die Solequellen sind für viele Tiere sehr wichtig, da sie ihnen als Salzlecken dienen. Besonders in der Regenzeit von November bis April bilden sich in der Salzebene kleine Teiche. In regenreichen Jahren kann es vorkommen, dass sich die gesamte Etosha-Pfanne mit bis zu 10 cm Wasser füllt. Dieses Naturereignis zieht tausende Flamingos und anderen Vogelarten an und ist ein einmaliges Spektakel. Der staubige Etosha-Nationalpark verwandelt sich dann in eine grüne Fläche

Namibia - Elefant im Etosha Nationalpark

Tipps zur Beobachtung von Wildtieren

Im Etosha-Nationalpark gibt es sowohl künstlich angelegte Wasserlöcher als auch natürliche Quellen. Generell bestehen rund um die Wasserlöcher die besten Chancen große und kleine Wildtiere zu beobachten. Insbesondere während der Trockenzeit von Mai bis Oktober sind Tiersichtungen sehr wahrscheinlich, da die Tiere aus ihren Verstecken kommen, um an den Wasserlöchern zu trinken. Zudem ist in den Wintermonaten das Gras sehr niedrig, was eine Sicht auf die Tiere erleichtert. Jedes Wasserloch hat seine Besonderheiten und die Artenvielfalt wechselt je nach Jahreszeit. Zudem gibt es im Etosha-Nationalpark viele Aussichtspunkte. Ausgestattet mit einem guten Fernglas, viel zu Trinken, etwas Geduld und einer Portion Glück erspäht man von oben auch weit entfernte Tiere.

Mitarbeiter des Nationalparks, wie Guides oder das Personal der Camps geben zudem gerne Tipps, wann sich welche Tiere wo aufhalten. Desweiteren liegen in vielen Camps Gästebücher aus, in denen kürzlich da gewesene Besucher ihre Erfahrungen und Hinweise aufschreiben. Besonders für Fotografen ist der Etosha-Nationalpark ein Highlight, denn vor den Weiten der Salzpfanne lassen sich besonders gut die Silhouetten der Tiere fotografieren.

Giraffen im Etosha Nationalpark

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