Unsere Afrikaexpertin Franziska in Südafrika

Unsere Afrikaexpertin Franziska nimmt Sie mit auf ihre persönliche Reise entlang der Gardenroute. Von Safari-Abenteuern über traumhafte Strände bis zu luxuriösen Lodges – ein authentischer Einblick in Südafrika.

Abenteuer Gardenroute mit dem Mietwagen

Zwei Mädels entdecken die Gardenroute: Eine gute Freundin und ich machen uns auf den Weg nach Südafrika. Unsere Reise entlang der Gardenroute begann in München. Von dort aus flogen wir mit Qatar Airways über Doha nach Südafrika und erreichten nach rund 16 Stunden Reisezeit Kapstadt. Neben unvergesslichen Naturerlebnissen und herzlichen Begegnungen mit den Menschen vor Ort hatten wir auch die Gelegenheit, zahlreiche Unterkünfte persönlich zu besichtigen. Zudem trafen wir unsere lokalen Kollegen und Partner, gewannen wertvolle Einblicke in ihre Arbeit, ihre Expertise und die regionalen Besonderheiten. Diese Erfahrungen halfen mir dabei, unsere Reisen künftig noch authentischer und passgenauer zu gestalten.

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Pinguine, Südafrika, Reisebericht Gardenroute
Kap Drive, Gardenroute, Südafrika

Kapstadt – pulsierende Metropole mit besonderem Flair

Kapstadt faszinierte uns vom ersten Moment an. Die Kombination aus Tafelberg, Ozean, moderner Skyline und entspannter Atmosphäre zog uns sofort in ihren Bann. Wir tauchten vollständig in den südafrikanischen Vibe ein. Die Stadt ließ sich hervorragend auf eigene Faust erkunden: vom Company’s Garden mit einer gemütlichen Kaffeepause über den Greenmarket Square bis hin zum farbenfrohen Malay Quarter. Es gab unendlich viel zu entdecken.

Zum Kap der Guten Hoffnung ließen wir uns chauffieren – eine absolute Empfehlung, um die spektakulären Ausblicke entlang des Chapman’s Peak Drive entspannt genießen zu können.

Wir übernachteten im Victoria & Alfred Hotel direkt an der Waterfront. Die Lage war ideal, um abends durch die Souvenirläden zu schlendern oder einen Sundowner an der Quay zu genießen. Nach drei intensiven Tagen in Kapstadt startete schließlich unser Roadtrip. Der Mietwagen wurde direkt zum Hotel geliefert, was wir sehr schätzten, da wir uns so das Warten am Flughafen ersparten. Auch der Linksverkehr stellte für uns kein Problem dar. Unsere erste Etappe führte uns etwa zweieinhalb Stunden ins Landesinnere in die Kleine Karoo – zur Safari im Sanbona Wildlife Reserve.

Kapstadt, Südafrika, Reisebericht Gardenroute

Sanbona Game Reserve – Safari in der Halbwüste

Die Kleine Karoo bildete einen beeindruckenden Kontrast zur grünen Gardenroute. Als Übergangsregion zwischen Küste und Hochland prägten Halbwüste, zerklüftete Felsformationen und weite Flusstäler das Landschaftsbild. Gerade diese Kulisse machte die Safari so besonders. Die Sonnenuntergänge waren spektakulär, und wir beobachteten badende Elefanten ebenso wie majestätische Löwen. Mit etwas Glück hat man hier sogar die Möglichkeit, alle Big Five zu entdecken.

Das Sanbona Game Reserve bot drei sehr unterschiedliche Lodges. Die Gondwana Family Lodge eignete sich ideal für Familien und für Gäste, die gerne den Austausch mit anderen suchten. Im Tilney Manor fühlten wir uns in eine andere Zeit zurückversetzt und genossen die Ruhe eines historischen Anwesens. Für Ruhesuchende bot die Dwyka Lodge mit ihren versteckt gelegenen Tented Lodges ein besonders viel Privatsphäre und Abgeschiedenheit. So war für jeden Geschmack die passende Unterkunft dabei.

Büffel, Sanbona Game Reserve, Südafrika, Reisebericht Gardenroute
Löwe, Sanbona Game Reserve, Südafrika, Reisebericht Gardenroute

Knysna – charmantes Küstendorf an der Lagune

Von Sanbona aus fuhren wir rund viereinhalb Stunden weiter nach Knysna. Das charmante Küstendorf eignete sich perfekt für einen entspannten Zwischenstopp. An der Knysna Waterfront probierten wir die lokale Küche – ein Paradies für Liebhaber von frischem Fisch, Austern und Meeresfrüchten. Wer aktiver sein wollte, konnte die Knysna Heads besuchen oder einen Abstecher in nahegelegene Parks wie der „Birds of Eden Park“ unternehmen.

Wir übernachteten im Falcons Manor, das mit einem traumhaften Blick über die gesamte Lagune überzeugte und historischen Charme mit modernem Komfort verband.

 

Knysna, Südafrika, Reisebericht Gardenroute

Plettenberg Bay – Entspannung an endlosen Stränden

Nach zwei Nächten ging es weiter nach Plettenberg Bay, bekannt für seine weitläufigen Strände. Direkt am Meer übernachteten wir im kleinen Guesthouse Periwinkle. Die Atmosphäre war familiär, fast wie im eigenen Wohnzimmer. Besonders genossen wir das hervorragende Frühstück auf der Terrasse, begleitet vom Rauschen der Wellen – Urlaubsgefühl pur.

Das Robberg Nature Reserve lag nur wenige Autominuten entfernt und eignete sich hervorragend für entspannte Spaziergänge entlang der Küste. Die verschiedenen Rundwege boten Optionen für jedes Fitnesslevel. Lediglich geruchsempfindliche Besucher sollten gewarnt sein: Die nahegelegene Robbenkolonie war nicht nur gut sichtbar, sondern auch deutlich wahrnehmbar.

Plettenberg Bay, Südafrika, Reisebericht Gardenroute
Plettenberg Bay, Reisebericht Gardenroute, Südafrika

Grootbos Nature Reserve – Natur und Luxus in Harmonie

Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise war das Grootbos Nature Reserve. Hier verschmolzen Luxus und Natur auf beeindruckende Weise. Wir genossen exzellente Gourmetküche und ausgewählte Weine, empfohlen vom hauseigenen Sommelier – mitten in einem dichten Fynbos-Wald. Bei Spaziergängen durch die Vegetation muss man keine Angst haben größeren Tieren zu begegnen außer Insekten und Vögel. Statt einer klassischen Safari erlebten wir eine botanische Safari. Die erfahrenen Guides erklärten die einzigartige, endemische Pflanzenwelt und fuhren mit offenen Jeeps durch das Reservat – ein absolutes Highlight, besonders für Hobby-Botaniker. Für Aktivurlauber standen zudem zahlreiche weitere Unternehmungen zur Auswahl. Auch hier gab es unterschiedliche Unterkünfte mit Garden und der Forest Lodge sowie den privaten Villen, um auf Ruhesuchende als auch auf Familien ausgerichtet zu sein. 

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Franschhoek – kulinarischer Abschluss der Reise

Den Abschluss unserer Reise bildete Franschhoek, eingebettet in die malerischen Weinberge. Bereits die Fahrt über den Franschhoek Pass war spektakulär und eröffnete ein Tal, das uns stellenweise an die Gardasee-Region erinnerte. Wir übernachteten direkt auf dem Weingut Le Clé, einer echten Empfehlung. Die großzügigen Gartenzimmer führten direkt zum Pool mit Blick auf die Weinreben, umrahmt von einem beeindruckenden Bergpanorama.

Das Frühstück am großen Gemeinschaftstisch vermittelte uns ein Gefühl von Zuhause. Le Clé war der perfekte Ausgangspunkt, um zahlreiche Weingüter zu besuchen und nach Belieben Weinverkostungen zu unternehmen. Zudem lagen das Zentrum von Franschhoek mit seinen Restaurants und die bekannte Weintram nur einen Katzensprung entfernt. Auch wenn Teile der Strecke gelegentlich mit dem Bus zurückgelegt wurden, ermöglichte das gut vernetzte System den Besuch vieler Weingüter.

Fazit - Der perfekte Einstieg, um Südafrika zu entdecken

Die Zeit verging wie im Flug. Eine pulsierende Metropole, eindrucksvolle Safarierlebnisse, malerische Weinberge, spektakuläre Küstenlandschaften und dichte Waldgebiete – all das vereinte diese Reise in einzigartiger Weise. Es war eine unglaublich erlebnisreiche Tour. Dank des Mietwagens reisten wir in unserem eigenen Tempo und entdeckten Südafrika ganz individuell. Die Gardenroute bot wirklich für jeden etwas und stellte für uns den perfekten Einstieg dar, um dieses faszinierende Land kennenzulernen.

Möchten auch Sie ein einmaliges Abenteuer entlang der Gardenroute erleben? Gerne unterstütze ich Sie bei der Planung. Sie erreichen mich unter der +49 89 12 70 91 - 116 oder per Mail unter franziska@africa-royal-tours.de.

 

Africa Royal Tours

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