Franziska auf den Seychellen – Dschungelgrün und Ozeanblau

Die Seychellen gelten als das klassisches Paradies für Hochzeitsreisen und genau diesen Ruf haben sie sich auch redlich verdient. Als ich mich gemeinsam mit einer Freundin selbst dorthin begab, wurde mir schnell klar: Die Inseln sind weit mehr als nur Kulisse für Flitterwochen. Sie sind ein Zusammenspiel aus tropischer Natur, ruhigem Lebensrhythmus und Stränden, die wirken wie gemalt.

Entschleunigung ab der ersten Minute auf Mahé

Die Anreise führte mit Turkish Airlines von München über Istanbul nach Victoria auf der Insel Mahé. Nach rund elf Stunden Flug landet man in einer der kleinsten Hauptstädte der Welt – und sofort fühlt sich alles entschleunigt an. 

Linksverkehr, tropische Wärme und eine gelassene Atmosphäre prägen den ersten Eindruck. Mahé ist grün, hügelig und von einer beeindruckenden Naturkulisse geprägt. Schon die ersten Kilometer mit dem Mietwagen zeigen: Hier fährt man nicht schnell – sondern genießt. Kurvenreiche Straßen führen über kleine Bergpässe, immer begleitet von Blicken auf Dschungel, Küste und türkisfarbenes Meer. 

Geologische Besonderheit: Die einzigartigen Granitfelsen

Was die Seychellen einzigartig macht, sind ihre sogenannten Granitinseln. Im Gegensatz zu vielen anderen Inseln im Indischen Ozean sind sie nicht vulkanischen oder korallinen Ursprungs, sondern bestehen aus uraltem Granitgestein. 

Diese geologische Besonderheit ist weltweit nahezu einzigartig. Die riesigen, rund geschliffenen Granitfelsen, die direkt aus dem türkisfarbenen Meer ragen, prägen das Bild der Inseln und geben ihnen ihre unverwechselbare Silhouette. Besonders auf Mahé, Praslin und La Digue entstehen dadurch Landschaften, die gleichzeitig rau, weich und surreal wirken. 

Die Kombination aus weißem Sand, tropischem Grün und grauen Felsen im warmen Licht des Indischen Ozeans sorgt für dieses „Aquarell-Gefühl“, das die Seychellen so besonders macht. 
 

Strand mit Granitfelsen, Seychellen

Kultur, Ausflüge & Strände auf Mahé

Mahé ist die größte Insel der Seychellen und gleichzeitig ein idealer Einstieg ins Inselhopping. Victoria selbst ist schnell erkundet: 

• Victoria Clock Tower, kleine Märkte und einige koloniale Gebäude reichen für einen kurzen Spaziergang. 
• Botanischer Garten: Hier begegnet man den ersten Riesenschildkröten und der berühmten Coco de Mer-Palme. 
• Spice Garden & Rum-Distillery: Der Spice Garden mit lokalen Gewürzen sowie die Takamaka Rum Distillery bieten spannende Einblicke in die lokale Produktion. 

Wer Natur liebt, findet auf Mahé zahlreiche Wanderwege – etwa den Morne Blanc Trail mit Panoramablick über die Insel. Und auch die Strände bleiben in Erinnerung: Beau Vallon als lebhafter Klassiker und Port Launay als ruhige, fast lagunenartige Bucht. 
 

Riesenschildkröte, Botanischer Garten, Mahé
Copolia Trail, Mahé, Seychellen
Clocktower, Victoria, Mahé

Weiterreise nach Praslin

Mit der Fähre geht es weiter auf die Insel Praslin. Die Überfahrt dauert etwa eine Stunde – und schon hier verändert sich das Gefühl der Reise. Praslin ist kleiner, ruhiger und wirkt noch ursprünglicher. Französisch ist hier im Alltag stärker präsent, das Leben noch langsamer. Praslin ist vor allem für seine Natur bekannt. Im Vallée de Mai wandert man durch einen urzeitlichen Palmenwald, Heimat der berühmten Coco de Mer. Wer es sportlicher mag, wählt den Fond Ferdinand Trail – weniger bekannt, aber mit fantastischen Aussichtspunkten. Ein besonderes Erlebnis ist der Ausflug nach Curieuse Island. Dort leben frei laufende Riesenschildkröten, umgeben von Mangroven und kristallklarem Wasser – ein fast surrealer Ort. 

Die Strände auf Praslin gehören zu den schönsten der Welt. Besonders bekannt ist die Anse Lazio, die mit ihrem weißen Sand, türkisfarbenem Wasser und den markanten Granitfelsen oft als einer der berühmtesten Strände weltweit gilt. Etwas versteckter und deutlich ruhiger liegt die Anse Georgette, die durch ihre Abgeschiedenheit und Exklusivität besticht und ein fast privates Badeerlebnis bietet. Die Côte d’Or hingegen zeigt sich als langer, von Palmen gesäumter Strand mit einer entspannten, lebendigen Atmosphäre.  
 

Anse Laszio, Pralin, Seychellen
Fond Ferdinant, Praslin, Seychellen
Vallée de Mai, Praslin, Seychellen

La Digue – die entschleunigte Insel

Zum Abschluss ging es auf die Insel La Digue. Hier scheint die Zeit noch langsamer zu laufen. Autos sind kaum vorhanden, stattdessen bestimmen Fahrräder und Fußwege den Alltag. Das absolute Highlight ist Anse Source d’Argent – ein Strand wie aus einer anderen Welt: Granitfelsen, flaches türkisfarbenes Wasser und ein Licht, das fast unwirklich wirkt. La Digue lädt dazu ein, einfach loszufahren, anzuhalten, ins Meer zu springen und sich treiben zu lassen. Vor dem Rückflug lohnt sich eine letzte Nacht auf Mahé, um den Urlaub ruhig ausklingen zu lassen.

La Digue Island, Lodge, Seychellen
La Digue Island, Lodge, Seychellen
Anse Soleil, Mahe Süd, Seychellen

Fazit: Eine unvergessliche Inselreise

 Die Seychellen hinterlassen am Ende ein Gefühl, das schwer zu beschreiben ist: eine Mischung aus Ruhe, Farben und Leichtigkeit. Jede Insel hat ihren eigenen Charakter – Mahé lebendig und grün, Praslin naturreich und vielfältig, La Digue still und malerisch. Und zurück bleibt eine Bildersammlung aus unendlichen Blautönen. 

Wenn Sie die Seychellen selbst bereisen möchten, berate ich Sie gerne. Sie erreichen mich unter der 089 127 091-116 oder per Mail unter franziska@africa-royal-tours.de.

Africa Royal Tours

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