Die Wüste blüht: Frühling in Namaqualand

 

Die Wüste blüht: Frühling in Namaqualand

An der Grenze von Südafrika und Namibia liegt das Namaqualand, ein trockener Landstrich, der sich im Frühling jedoch in einen endlosen Blumenteppich verwandelt.

Ein Erdmännchen hebt seinen Kopf aus einer Margeritenwiese. Eine Antilope grast inmitten eines Meers aus Blüten. Es wirkt ein wenig, als hätten die Tiere, die man sonst nur vor dem Hintergrund trockener Savannen und Halbwüsten kennt, sich verlaufen.

Zwischen Dürre und Blütenpracht

Aber sie leben hier, in der Halbwüste von Namaqualand rund um den Ort Springbok. Einen Großteil des Jahres fällt hier kaum Niederschlag, überleben können in der unwirtlichen Gegend nur Tiere, die mit wenig Wasser auskommen.
Im Frühling – auf der Südhalbkugel zwischen August und Oktober – bringen die Regenfälle jedoch eine Veränderung über die Region, wie sie krasser kaum sein könnte. Wo die trockene, rotbraune Erde gerade noch von nur wenigen kargen Pflanzen durchbrochen wurde, entfaltet sich im Frühling plötzlich ein Meer aus Blumen. Viele der Pflanzen kommen so nirgendwo anders auf der Welt vor: zum Beispiel die buschige Kapringelblume. Die tierischen Bewohner interessiert das übrigens herzlich wenig: Die Strauße sehen die Teppiche aus Margeriten, Mittagsblumen und Co als buntes Salatbüffet, Erdmännchen freuen sich über die breite Auswahl an Insekten, welche die Blumen umschwirren.

Die Blütenteppiche in Namaqualand in voller Pracht zu sehen, erfordert leider ein nicht ganz einfaches Timing: Wann jeweils wo die Blüte ihren Höhepunkt erreicht, lässt sich nicht langfristig voraussagen. Für die Planung einer Fernreise ist das natürlich eine recht schwierige Variable – insbesondere für einen Abstecher in ein abgelegenes Gebiet wie das Namaqualand. Um etwa von Kapstadt aus hierher zu gelangen, muss man fast 600 Kilometer zurücklegen und genug Zeit und Flexibilität mitbringen, um auch wirklich den Moment der Blüte richtig zu erwischen.

Alternativen zum Namaqualand

Zum Glück muss man nicht unbedingt bis ins Herz von Namaqualand vordringen, um zu erleben, wie Südafrikas Halbwüsten wortwörtlich aufblühen. Auch der West-Coastal-Nationalpark und der Tankwa-Karoo-Nationalpark beeindrucken im Frühling mit bunten Blütenteppichen. Mit nur 100 Kilometern Entfernung – rund eine Stunde Fahrzeit – zu Kapstadt lässt sich ersterer auch noch spontan auf einem Tagesausflug besuchen, falls man sich als Reisender gerade zur Blütezeit in Kapstadt aufhält. Die 300 Kilometer Tankwa-Karoo-Nationalpark kann man in rund vier Stunden zurücklegen.

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