Masai Mara - Das Naturparadies Kenias

Masai Mara - Naturparadies Kenias

Das Masai Mara Nationalreservat  in Kenia verkörpert für viele die Traumvorstellung von Afrika. Was kommt Ihnen als erstes in den Kopf, wenn Sie an diesen faszinierenden Kontinent denken? Sind es üppige Buschsavannen? Denken Sie an unendlichen Weiten und karge Steppen, die von der Sonne in ein goldenes Licht getaucht werden? Oder kommen Ihnen gigantische Tierherden in den Kopf, die mit ihren Hufen den Staub unter sich aufwirbeln? Die Masai Mara vereint all das und gilt daher zu Recht als eines der beliebtesten Naturschutzgebiete Kenias.

Masai Mara: Die gefleckte Landschaft

Schon der Name weist auf die besondere Landschaft hin, die viele sicherlich seit ihrer Jugend und dem Film König der Löwen mit Afrika in Verbindung bringen. Masa bedeutet in der Sprache der Massai so viel wie „gefleckt“ und bezieht sich auf die Schirmakazien, die die goldene Savanne mit vereinzelten, grünen Farbakzenten überziehen. Diese charakteristischen Bäume zusammen mit den goldenen Ebenen sind bezeichnend für Afrika und ein beliebtes Fotomotiv, um den Zauber des Kontinents in einem Bild festzuhalten.

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Doch nicht nur diese eher kargen Gebiete entdeckt man auf den über 1500 Quadratkilometern der Masai Mara. Grüne Grassavannen prägen das Landschaftsbild genauso wie die Galeriewälder nahe des Mara-Flusses. Ein besonderes Erlebnis ist eine Heißluftballonfahrt über die Masai Mara.

Zu finden ist dieses atemberaubende Naturjuwel im Südwesten des Landes. Als Naturreservat ist das Gebiet der Masai Mara nicht durch Zäune abgesteckt. Die umliegenden Gebiete werden auf kenianischer Seite von den Massai betreut. Auf tansanianischer Seite grenzt die Masai Mara direkt an den Serengeti Nationalpark.

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Tiere in der Masai Mara

Die große Bekanntheit der Masai Mara kommt auch durch die Artenvielfalt des Naturschutzgebietes. Es gilt als die tierreichste Gegend Kenias, in der sich über 90 Säugetierarten sowie um die 400 Vogelarten versammeln. Elefanten, Büffel, Zebras, Giraffen, Krokodile, Warzenschweine, Paviane, Löwen – die Liste der tierischen Zeitgenossen ist lang. Besonders häufig anzutreffen sind Huftiere. Wer schon immer einmal riesige Gnuherden beobachten wollte, der ist hier am richtigen Platz.

Für viele interessant: Kann man in der Masai Mara alle Vertreter der Big Five antreffen? Das ist durchaus möglich! Tatsächlich gilt das Naturreservat als ein guter Ort, um einen Blick auf den majestätischen Löwen zu werfen. Auch Leopard, Elefant und Büffel sind hier zu finden. In den letzten Jahren sind Nashörner allerdings sehr selten zu sichten. Wie immer auf Safari gibt es also keine Garantie, aber darin liegt schließlich auch das Abenteuer und der Reiz begründet.

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Die große Tierwanderung: Once-in-a-liftime-Erlebnis

Kommen wir zu dem Grund, warum die Masai Mara als eine der großen Empfehlungen gilt – für manche ist dies sogar der alleinige Anreiz, um dem Land einen Besuch abzustatten. Es geht selbstverständlich darum, die große Tierwanderung einmal im Leben mit eigenen Augen zu beobachten.

Diese Wanderung, auch als Great Migration bekannt, bezeichnet eines der interessantesten Naturschauspiele der Welt. Auf der Suche nach grünen Weideflächen pilgert eine gigantische Anzahl an Tieren vom südlichen Teil der Serengeti bis zur Masai Mara in Kenia. Allein bei den Gnus sind es alljährlich mehr als eine Million Tiere. Die Wanderung beginnt in Tansania gegen März. Im Juli findet üblicherweise die Flussüberquerung stat, die Ihnen sicherlich aus zahlreichen Tierdokumentationen bekannt ist. Ab diesem Zeitpunkt, also im Juli und August, erreichen die Tiermassen die Masai Mara. Dort bleiben sie bis zum Ende der Trockenzeit und wandern ungefähr im Oktober und November wieder zurück an ihren Ausgangsort – bis der Kreislauf des Lebens im nächsten Jahr erneut seinen Lauf nimmt.

Während die Masai Mara das ganze Jahr über der Schauplatz für Tierbegegnungen und Safaris sein kann, lässt sich die beste Reisezeit aufgrund dieses Naturschauspiels auf Ende Juli bis November festlegen.

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Weitere beeindruckende Nationalparks in Kenia

- Im Amboseli Nationalpark gibt es besonders viele Elefanten zu beobachten. Zusätzlich bietet sich ein wundervoller Blick auf den Kilimandscharo.

- Der Tsavo Nationalpark ist Kenias flächenmäßig größter Nationalpark, der sich für klassische Safaris sehr gut eignet.

- Der Mount Kenia National Park eignet sich sowohl für Safarifreunde als auch für begeisterte Wanderer und Bergsteiger. Der Mount Kenia ist der zweithöchste Berg Afrikas.

- Der Nairobi Nationalpark befindet sich nur wenige Kilometer von der Hauptstadt entfernt. Bei einer Safari lässt sich somit ein ungewöhnliches Erinnerungsfoto schießen, im Vordergrund die Wildtiere, während sich im Hintergrund die Silhouette der Großstadt abzeichnet.

Ebenfalls interessant ist eine Länderkombination mit Tansania, da der Serengeti-Nationalpark direkt an die Masai Mara angrenzt.  

Erleben Sie Masai Mara selbst im Rahmen einer maßgeschneiderten Kenia-Reise, die unsere Afrika-Experten genau nach Ihren Wünschen zusammenstellen. Wir planen gerne mit Ihnen gemeinsam voraus. Sie erreichen uns über das Kontaktformular oder unter der +49 (0) 89-127091-130

 

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