Erfahrungsbericht aus Kenia – Wildlife, Lodges & Küstenparadiese

Endlich war es soweit: Unsere Reise nach Kenia begann. Von München aus führte uns der Weg über Doha bis in die kenianische Hauptstadt Nairobi. Noch vor Mitternacht landeten wir am Jomo Kenyatta International Airport, wo wir herzlich empfangen und zu unserer ersten Unterkunft gebracht wurden.

Kurze Zeit später erreichten wir das Fairmont The Norfolk. Die Lage ist ideal, die Zimmer praktisch mit einem Hauch von Kolonialstil. Besonders beeindruckend ist die traumhafte Gartenanlage – kaum zu glauben, dass man sich hier mitten in der Stadt befindet.

Erste Eindrücke in Nairobi

Mit großer Vorfreude starteten wir am nächsten Tag in unser Besichtigungsprogramm. Auf unseren Reisen schauen wir uns zahlreiche Hotels und Lodges persönlich an, um besondere Geheimtipps und die besten Empfehlungen für unsere Gäste zu entdecken.

In Nairobi erwarteten uns unter anderem das legendäre Giraffe Manor, das elegante Villa Rosa Kempinski, das charmante Manzili House sowie das stilvolle Hemingways Nairobi. Jedes Haus hatte seinen ganz eigenen Charakter – von kolonialem Flair bis hin zu modernem Luxus.

Villa Rosa Kempinski, Kenia
Masai, Kenia
Beate mit Giraffe, Giraffe Manor, Kenia

Das Abenteuer beginnt – Safari im Amboseli

Am nächsten Morgen startete unser Safari-Abenteuer. Mit unserem erfahrenen Driver-Guide steuerten wir den Amboseli Nationalpark an. Nach etwa vier Stunden Fahrt in Richtung Süden erreichten wir unser Ziel: das luxuriöse, moderne Angama Amboseli – das einzige Camp im privaten Kimana Sanctuary.

Mit einem herzlichen „Jambo“ wurden wir am Eingang der Conservancy begrüßt. Schon der Weg zur Lodge wurde zur ersten kleinen Pirschfahrt: Zebras, Giraffen, Impalas und Gnus kreuzten unseren Weg. Die Lodge fügt sich harmonisch in die Umgebung ein. Wir genossen für einen Moment die Ruhe der Natur – bis plötzlich ein Dikdik, eine Zwergantilope, vor uns hervorsprang. Hier, inmitten dieser Landschaft, gibt es keine Langeweile.

Amboseli NP, Kenia
Safari-Fahrzeug, Amboseli NP, Kenia

Oase im Busch

Weiter ging es zur Tawi Lodge, die in der gleichnamigen Conservancy, angrenzend an den Amboseli Nationalpark, liegt. Eine wahre Oase im Busch.

Getrennt durch einen Zaun beobachteten wir Giraffen, die sich näherten und friedlich grasten. Das Camp, im afrikanischen Stil erbaut, besticht durch viel Liebe zum Detail. Die großzügigen Badezimmer, die stilvolle Dekoration und die Holzpfade, die die einzelnen Bereiche miteinander verbinden, schaffen eine besondere Atmosphäre – am liebsten wären wir länger geblieben.

Auf der Weiterfahrt erlebten wir das, was dem Park seinen Namen gibt. „Amboseli“ bedeutet in einer lokalen Sprache so viel wie „salziger Staub“ – und genau dieser feine Staub begleitete uns durch die trockene, eindrucksvolle Landschaft. Zwischen weiten Ebenen und Akazienbäumen entdeckten wir Zebras, Büffel, Warzenschweine und Gnus – Afrika, wie man es sich erträumt.

Giraffe, Amboseli NP, Kenia
Tawi Lodge, Amboseli, Kenia

Luxus mit Blick auf den Kilimandscharo

Schließlich erreichten wir das Elewana Tortilis Camp Amboseli, ein exklusives Camp in der privaten Kitirua Conservancy. „Karibu!“ – die herzliche Begrüßung ließ uns sofort ankommen. Die geschmackvoll eingerichteten Zelte und Aufenthaltsbereiche eroberten schnell unser Herz.

Die Krönung folgte am nächsten Morgen: der lang ersehnte Blick auf den majestätischen Kilimandscharo.

Ein anschließender Game Drive führte uns vorbei an neu entstandenen Seen, die sich in den letzten Jahren gebildet haben. Wir entdeckten Flamingos, Pelikane und Flusspferde sowie Giraffen, Zebras und verschiedene Antilopenarten.

Kilimandscharo, Amboseli, Kenia

Das Great Rift Valley und die legendäre Masai Mara

Unsere Reise führte uns weiter nach Naivasha, hinunter in das spektakuläre Great Rift Valley. Der Ausblick über die fruchtbare, grüne Landschaft vom Rand des Grabenbruchs war faszinierend. Anschließend ging es in die legendäre Masai Mara – weite Ebenen, eine beeindruckende Tierwelt und dieses unvergleichliche Gefühl von Freiheit. Es war spannend zu erfahren, wie eng die Maasai mit ihren Tieren und der geschützten Wildnis rund um den Nationalpark verbunden sind. Wir erreichten das Entim Private Camp, ein offenes Zeltcamp mitten in der Natur. Tag und Nacht wird es von Maasai bewacht. Am Pool genossen wir einen spektakulären Sonnenuntergang.

Entim Lodge, Kenia
Entim Lodge, Kenia

Am nächsten Tag besichtigten wir das neue Paradise Plains Camp, das seinem Namen alle Ehre macht. Per Golfwagen erkundeten wir die Anlage und waren begeistert vom luxuriösen, kolonial-kenianischen Design. Auf unseren Pirschfahrten erlebten wir die volle Bandbreite der Tierwelt: Löwen, Elefanten, Büffel, Antilopen, Zebras, Giraffen und Gnus. Immer wieder begegneten wir den Maasai mit ihren Kuh- und Ziegenherden.

Zum Abschluss erreichten wir die elegante Olonana Lodge direkt am Mara-Fluss. Hier begrüßten uns Flusspferde mit lautem Grunzen. Fasziniert beobachteten wir das Treiben dieser Giganten und ließen den Tag in dieser spektakulären Kulisse ausklingen.

Masai Mara, Kenia
Büffel, Masai Mara, Kenia
Löwe, Masai Mara, Kenia

Von der Savanne an den Indischen Ozean

Wir verließen die Masai Mara, passierten Maasai-Dörfer sowie den Great Rift Valley Rand und erreichten wieder die geschäftige Hauptstadt Nairobi. Mit dem Madaraka Express fuhren wir quer durch das Land nach Mombasa. Unterwegs erblickten wir noch einmal den majestätischen Kilimanjaro und passierten den äußerst beeindruckenden Tsavo Nationalpark – ein Programmpunkt für unsere nächste Reise! Der Zug in der 1. Klasse war in einem sehr gepflegten Zustand und fuhr pünktlich am Abend in Mombasa ein. Ein Fahrer empfing uns am Bahnhof und brachte uns in einer guten Stunde zum Diani Beach, wo wir im Neptune Village unsere beiden letzten Nächte verbrachten. 

Nach der Ankunft in Mombasa brachte uns ein Fahrer an den traumhaften Diani Beach, wo wir unsere letzten Tage am Indischen Ozean verbrachten. Eine weitere Empfehlung ist das Swahili Beach Resort. Es überzeugte mit seinem omanischen Flair: große, komfortable Zimmer, eine traumhafte Poolanlage, tolle Restaurants und natürlich der wunderschöne Strand am Indischen Ozean – Hier lässt sich jede Reise nach Kenia wunderbar ausklingen.

Swahili Beach Resort
Swahili Beach Resort

Chale Island – Der perfekte Abschluss

Das letzte Highlight unserer Reise war Chale Island. Am südlichen Ende des Galu-Strandes wird je nach Wasserstand mit dem Schnellboot oder bei Niedrigwasser mit der „Limousine“ – einem Traktor – übergesetzt. Bei Flut ist das Schwimmen bestimmt wunderbar, dachten wir uns, bei Ebbe lohnt sich ein Spaziergang zum Riff, um die Unterwasserwelt zu entdecken. Am letzten Tag unternahmen wir eine Fahrt mit dem Glasbodenboot, um die Unterwasserwelt des Riffs zu entdecken. Schließlich entspannten wir auf unseren Strandliegen unter den hohen Palmen.

Traktor, Chale Island, Kenia
Palmen am Diani Beach, Kenia

Unser Fazit

Am Abend flogen wir mit einem leicht wehmütigen, aber glücklichen Herzen voller atemberaubender Momente vom Mombasa Moi International Airport über Nairobi und Doha zurück nach München. Was für eine Reise! Wir können Ihnen Kenia definitiv ans Herz legen – es ist ein Land voller Abenteuer, Luxus & Natur!

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