Besuch auf der Straußenfarm in Oudtshoorn

 

Besuch auf der Straußenfarm in Oudtshoorn

Schon mal davon gehört, dass Michael Jackson und Lady Gaga gemeinsam auf einer Farm in Oudtshoorn, Südafrika, leben? Zwar nicht auf der Neverland-Ranch, dafür jedoch auf der Safari Ostrich Show Farm.

An dieser Stelle kläre ich lieber einmal auf: Es handelt sich bei den beiden um zwei der Strauße, die auf der Farm beheimatet sind. Auf Grund Ihrer hellen Pigmentierung wurden sie scherzhaft nach den Promis Michael Jackson und Lady Gaga benannt. Ihre außergewöhnliche Färbung ist auf einen Gendefekt zurück zu führen, mit dem sie in freier Wildbahn kaum überleben würden. Denn Ihre Tarnung in der Wildnis ist zu schlecht dadurch.

Oudtshoorn wurde 1885 auf Grund seiner hohen Straußenfeder-Exporte zur Straußen-Hauptstadt der Welt erklärt. Damals galten die Federn als "weißes Gold". Sie wurden zum selben Preis wie Edelmetalle gehandelt. Vielen Händlern verhalfen sie zu großem Reichtum, so dass sie sich schnell den gefiederten Titel "Straußenbaron" verdienten. Mit Ausbruch des ersten Weltkriegs jedoch endete der Boom quasi über Nacht. All das und noch viel mehr lerne ich während meines Besuch auf der Safari Ostrich Show Farm, die etwas außerhalb Oudtshoorns liegt. Die geführte Tour beginnt im farmeigenen Museum und ich erfahre allerhand interessante Fakten und Hintergründe über die Tiere und den dahinter steckenden Handel mit den tierischen Produkten: Der "South African Black Ostrich" kann als größter lebender Vogel bis zu 120 kg schwer werden. Legt er ein Ei, wiegt dieses etwa 1,3-1,8 kg und entspricht dem Gewicht von etwa 24 Hühnereiern. Die Augen eines Straußes sind wunderschön – erstaunlicherweise aber schwerer als sein Gehirn.

Nach dem Theorieteil wird es abenteuerlich: Wir besteigen den von einem Traktor gezogenen Anhänger und erkunden das Farmgelände. Während wir durch die Gehege tuckern, erzählt uns unser Reiseleiter unterdessen allerhand Wissenswertes. Neben den klassischen "South African Black Ostriches" bekommen wir auch Emus, „Zimbabwe Blue Ostriches“ und den „Kenya Red Ostriches“ zu sehen.

Endlich ist es soweit und wir dürfen mit den Straußen auf Tuchfühlung gehen. Hygiene ist an dieser Stelle besonders wichtig, um Krankheiten von den Tieren abzuhalten. Daher desinfizieren wir uns die Hände bevor wir uns den Tieren nähern. Mutig traue ich mich, einen der Strauße mit meiner Hand zu füttern - es sieht wirklich grob aus, wie er mit seinem Schnabel auf meine Hand einpickt. In Wirklichkeit tut das aber überhaupt nicht weh. Mein Mut reicht auch noch dazu aus, um das angenehm weiche und flauschige Gefieder des Straußes zu streicheln. Das Reiten überlasse ich dann aber doch lieber den Profis! Übrigens: Wer möchte, kann die Stabilität eines Straußeneis persönlich testen – nämlich mit dem eigenen Körpergewicht.

Unsere Afrika Expertin Davina Listl übernimmt gerne die Planung einer individuellen und tierischen Südafrika Rundreise  für Sie. Rufen Sie an unter der 089 127 091 116. Benötigen Sie noch etwas Inspiration? Wie wäre es denn mit dieser Südafrika Mietwagen Rundreise "Wellness, Wein und wilde Tiere"?

 

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