Afrika - Mehr als nur Wüste, Elefanten und Safari


Afrika -Mehr als nur Wüste, Elefanten und Safari

Afrika ist nach Asien der zweitgrößte Kontinent unserer Erde. Mit einer Fläche von ca. 30 Millionen Quadratkilometern bedeckt Afrika etwa ein Fünftel der gesamten Landfläche der Erde und ist Heimat für ca. 13 % der Weltbevölkerung. Alle 53 Staaten Afrikas zählen gemeinsam mehr als 120 UNESCO-Welterbestätten und das zu Recht, denn die kulturelle und natürliche Vielfalt des schwarzen Kontinentes ist es wert geschützt zu werden.

Um Afrika in seiner Gesamtheit zu beschreiben, muss man viele Facetten betrachten. Allein die Naturwunder Afrikas reichen von trockenen Wüsten über weite Steppen, bis hin zu reißenden Wasserfällen und riesigen Regenwäldern.

Als der Missionar David Livingstone 1855 die donnernden Victoriafälle zum ersten Mal sah, beschrieb er sie als “das schönste, das er in Afrika je zu Geischt bekam”. An der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe stürzen sich die Wassermassen bis zu 108 Meter in die Tiefe und erzeugen einen Sprühnebel, der bis zu 300 Meter in die Höhe steigt.

Doch nicht alle Regionen in Afrika verfügen über so viel Wasser. In den Wüsten, wie in der Sahara, der Namib-Wüste oder der Kalahari fällt teilweise monatelang kein Regen. Diese kargen Landschaften bieten dennoch spektakuläre Erlebnisse. So ist zum Beispiel ein Sonnenaufgang in der Namib Wüste ein unvergleichliches Erlebnis. Der Sand und die Dünen strahlen in allen erdenklichen Rot- und Orangetönen und geben den Betrachtern das Gefühl, als sei man in einer anderen Welt.

Ebenso beeindruckend sind die grünen und üppigen Weinregionen Südafrikas. Eine Weinprobe auf einem traditionellen Weingut inmitten der Regionen Stellenbosch, Paarl oder Franschoek ist nicht nur für Weinkenner eine einmalige Erfahrung. Dazu ein typisches Braai – leckeres, gegrilltes Fleisch - und der Abend ist perfekt!

Afrika besitzt im Vergleich zu anderen Kontinenten nur wenige Inseln. Paradiesische Sandstrände und Palmen findet man unter anderem auf Sansibar, Madagaskar, Mauritius und den Seychellen. Ein wahrhaftiges Paradies für Sonnenanbeter, Schnorchler und Taucher.

Nach dem Amazonas befindet sich der zweitgrößte, zusammen-hängende Regenwald der Welt im Kongobecken. Die Waldgebiete Zentralafrikas sind Heimat zahlreicher Primatenarten, dazu zählen auch die Gorillas. Die mächtigen Silberrücken kommen auf keinem anderen Kontinent vor und zählen zu den bedrohten Tierarten, da insbesondere durch die Rodung der Regenwälder ihr Lebensraum zerstört wird. Abenteurer können sich im Bwindi Impenetrable Nationalpark in Uganda auf die Spuren der Berggorillas machen und mit etwas Glück die Silberrücken aus nächster Nähe beobachten.

Doch nicht nur in den Regenwäldern Afrikas leben beeindruckende Tiere. Die berühmten „Big Five“ – Löwe, Elefant, Leopard, Büffel und Nashorn - findet man vor allem in Savannen. Die „Big Five“ sind jedoch nicht, wie von vielen angenommen, die fünf größten Tiere Afrikas sondern die Tiere, die früher von Großwildjägern am schwierigsten und gefährlichsten zu jagen waren.

Die meisten der Großtiere leben in afrikanischen Schutzgebieten, wie der Serengeti in Tansania, dem Chobe-Nationalpark in Botswana oder dem Krüger-Nationalpark in Südafrika. Der Artenreichtum und die Größe der Wildtierherde machen Afrika einzigartig. Ein weiteres Spektakel sind die großen Tierwanderungen in der Serengeti. Jedes Jahr zur selben Zeit von August bis Oktober wandern rund 1,5 Millionen Gnu- und Zebraherden von der Serengeti in die feuchtere und grünere Masai Mara nach Kenia. Ein beeindruckendes und unvergessliches Naturspektakel!

Als Kontrastprogramm zu den „Big Five“ kann man sich auch auf die Suche nach den „Small Five“ machen. Die fünf kleinsten Tierarten Afrikas sind der Nashornkäfer, die Elefanten-spitzmaus, die Leopardenschildkröte, der Büffelweber und der Ameisenlöwe. Um diese Artgenossen zu finden muss man jedoch genau hinsehen, denn sie sind leicht zu übersehen.

Eine weitere Facette des schwarzen Kontinentes ist die bewegende Geschichte Afrikas, welche sich an zahlreichen Orten wiederspiegelt. Der Sklavenhandel und die Kolonisation durch europäische Staaten haben sowohl die geografische Aufteilung der Staaten, als auch verschiedene Religionen und Völker nachhaltig beeinflusst. So gibt es zum Beispiel in Namibia Orte, wie Lüderitz und Schuckmannsburg oder man trifft auf Straßennamen, wie Kaiserstraße und Bismarckstraße.

Ebenso fest verwurzel in der afrikanischen Geschichte sind die indigenen Völker. Eines der bekanntesten Völker sind die Massai, welche im Süden Kenias sowie im Norden Tansanias leben und besonders durch den autobiografischen Roman von Corinne Hofmann „Die weiße Massai“ Ruhm erlangten.

Afrika hat auch einige Kuriositäten zu bieten. So glaubt man zum Beispiel im Königreich Swasiland bis heute an die Existenz von Hexen und hat per Gesetz veranlasst, dass diese auf ihren Besen nicht höher als 150 Meter fliegen dürfen. Bei Verstoß drohen Haftstrafen oder eine Geldbuße der Flugbehörde. Oder haben Sie schon einmal vom Leberwurstbaum gehört? Die wurstförmigen Früchte des Kigelia Africana werden zur Herstellung von Medikamenten genutzt und aus dem Stamm schnitzen sich die Afrikaner kleine Kanus.

Sind Sie nun neugierig geworden und möchten sich selbst von der wundervollen Natur, den beeindruckenden Tieren, der köstlichen Kulinarik und den Besonderheiten Afrikas überzeugen? Dann entdecken Sie mit Africa Royal Tours die Wunder des schwarzen Kontinents. Gern beraten wir Sie und stellen Ihnen ein individuelles Angebot ganz nach Ihren Wünschen zusammen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

 

Africa Royal Tours

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